Rheintalsperre: Ab 2. Oktober wieder offen

SBB Cargo

Update 22. September 2017, 16.00 Uhr: Die Wiederaufnahme des durchgehenden Bahnbetriebs auf der deutschen Rheintalstrecke Basel–Karlsruhe ist per 2. Oktober 2017 vorgesehen. Wegen des Streckenunterbruchs bei Rastatt (D) muss seit dem 12. August auf Bahnersatzbusse umgestiegen werden.
Die Bahnbetreiber bereiten sich derzeit auf die Wiederinbetriebnahme des Zugverkehrs vor. Ab dem 27. September 2017 wird auch der Online-Fahrplan www.sbb.ch wieder die aktuellen Fahrzeiten ab 2. Oktober 2017 anzeigen. Im Güterverkehr konnten
Dank der engen Zusammenarbeit aller Partner die Anzahl Güterzugsfahrten über die Ausweichrouten auf rund 60 pro Tag gesteigert werden.

Im Hinblick auf die baldige Inbetriebnahme des durchgehenden Zugverkehrs arbeiten die Bahngesellschaften bereits an der Fahrplanplanung ab dem 2. Oktober 2017. Die entsprechenden Fahrplankonzepte befinden sich in der Abschlussphase. Die aktuelle Planung:

  • Als erste durchgehenden Züge sind die am 1. Oktober 2017 am Abend startenden Züge EuroNight/Nightjet EN 470/471 in Zürich beziehungsweise der Gegenzug in Deutschland geplant.
  • Am Montag, 2. Oktober 2017, müssen die Kundinnen und Kunden bedingt durch die Fahrplanumstellung noch mit Einschränkungen rechnen. Ein Umstieg in Basel SBB wird bei den Zügen 7 / 9 / 78 / 206 und 372 noch notwendig sein.
  • Die Züge 200 / 202 Basel SBB – Karlsruhe Hbf sowie
    207 Frankfurt (Main) – Basel SBB werden am 2. Oktober ausfallen.

Ab dem 3. Oktober wird der Zugverkehr auf der deutschen Rheintalstrecke wieder vollumfänglich aufgenommen werden.

 

Aktuelle Lage bis zur Wiedereröffnung

Die lange Schliessung der Strecke zwischen Baden-Baden und Rastatt Süd stellt für die SBB eine schwierige Situation dar. Betroffen ist der Lebensnerv auf der Nord-Süd-Achse – für den Personen-, aber insbesondere auch für den Güterverkehr. SBB Cargo ist der grösste Akteur auf der Achse und entsprechend stark von der Sperre betroffen. Die SBB setzt alles daran, die Personen- und Güterströme über Alternativrouten abzuwickeln. SBB Cargo steht mit ihren Kunden seit Beginn der Sperre im regelmässigem Austausch und sucht die besten Transportmöglichkeiten. Die Kundeninformation steht rund um die Uhr für die Anliegen der Kunden zur Verfügung.

Auf Initiative von Andreas Meyer, CEO der SBB, haben sich die Chefs der Deutschen Bahn (DB), der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sowie der Société Nationale des Chemins de Fer (SNCF) auch diese Woche abgestimmt, um die Auswirkungen der Rheintalsperre auf den Schienengüterverkehr möglichst gering zu halten. Die letzten Tage haben gezeigt, dass die Kapazität der Umleitungsstrecken nicht voll ausgeschöpft sind. Hauptgrund ist der Mangel an strecken- und fahrzeugkundigen Lokführern. Die Bahnchefs haben das vereinbarte Massnahmenpaket deshalb weiter ergänzt und konkretisiert.

Nach jüngsten Information der Deutschen Bahn kann die Strecke fünf Tage früher als ursprünglich geplant wiedereröffnet werden. Ab 2. Oktober 2017 soll der Zugverkehr auf der bisher gesperrten Strecke Basel–Karlsruhe wieder durchgängig anrollen.

SBB unternimmt alles, um Auswirkungen möglichst gering zu halten

Die Rheintalbahn ist eine der wichtigsten Achsen im Schienengüterverkehr mit täglich bis zu 200 Güterzügen. Im alpenquerenden Güterverkehr zwischen Nordeuropa und Italien via Schweiz hat der Schienengüterverkehr einen Marktanteil von 70 Prozent. Auf den Kombinierten Verkehr entfallen 50 Prozent. Ein grosser Teil der Züge kann über Strecken durch Deutschland, Österreich und Frankreich umgeleitet werden. Entsprechende Trassenangebote haben die beteiligten Verkehrs- und Infrastrukturunternehmen nach der Sperrung ausgearbeitet. Zudem wurde eine Strassenüberbrückung Mannheim/Karlsruhe – Basel und eine Schifffahrts-Überbrückung nach Basel eingerichtet. Von dort werden die Güter dann jeweils mit der Bahn nach Italien weitergeleitet. Dank verschiedener Massnahmen konnte die Anzahl Zugfahrten weiter auf rund 60 pro Tag gesteigert werden. Mittlerweile wird rund 30 Prozent der Güterverkehrs-Nachfrage über die Schiene spediert. Dies soll in den nächsten Wochen auf 50 bis 60 Prozent gesteigert werden.

SBB CEO Andreas Meyer: «Wir unternehmen alles, um die Auswirkungen der Streckensperre auf unsere Kunden im Schienengüterverkehr möglichst gering zu halten. Dazu nutzen wir die Hebel der integrierten Bahn. Die Bereiche Infrastruktur, Personen- und Güterverkehr arbeiten eng zusammen und erarbeiten übergreifende Lösungen. Gleichzeitig ist ernüchternd zu sehen, dass die europäischen Bahnen in einer solchen Situation zu unflexibel sind und dass selbstauferlegte Restriktionen im Weg stehen. Daran müssen wir arbeiten.»

Auswirkungen auf den Güterverkehr

Der Güterverkehr ist von der Streckensperrung stark betroffen. Die Bahnstrecke Offenburg–Karlsruhe kann durch den Güterverkehr nicht befahren werden.

  • Bei SBB Cargo sind 60 Züge/Tag bei der Übernahme in Basel betroffen.
  • Bei SBB Cargo International sind an Spitzentagen zusätzlich rund 80 Züge/Tag von der Streckensperrung betroffen. (Insgesamt gegen 600 Züge/Woche).
  • Das Ersatzkonzept von SBB Cargo mit der Umleitung der Verkehre via Schaffhausen–Singen–Stuttgart und zum Teil über Ulm wurde am 21. August in Betrieb genommen. Die Kapazitäten sind jedoch stark eingeschränkt.
  • Andere Umleitungsrouten, beispielsweise über Frankreich oder Österreich eignen sich nur bedingt. Es wenig Trassen- und Ressourcenkapazitäten vorhanden. Die Anzahl Zugfahrten konnte auf rund 60 pro Tag gesteigert werden.
  • Die Alternativroute über den Rhein wird ebenfalls vermehrt genutzt und deshalb sind die Ressourcen in den Basler Rheinhäfen aufgestockt worden.
  • Der Bahnhof Schaffhausen ist seit Montag, 21. August rund um die Uhr bedient um auch in den Nachtstunden Güterzüge von und nach Deutschland verkehren zu lassen.
  • Die Sperre in Rastatt hat derzeit keine Auswirkungen auf die nationale Landesversorgung in der Schweiz. SBB Cargo steht zudem in engem Austausch mit den Gütertransportkunden in der Schweiz.
  • Der Binnenverkehr kann im gewohnten Rahmen abgewickelt werden.
  • Zu den finanziellen Auswirkungen der Sperre in Rastatt  können derzeit noch keine detaillierten Aussagen gemacht werden. Es sind bereits Einnahmenausfälle in Millionenhöhe entstanden. Die SBB wird zu einem späteren Zeitpunkt Auskunft geben können.
  • SRF Eco vom 11. September 2017 zur Lage bei der Schweizer Güterbranche
  • SRF Schweiz aktuell vom 21. August 2017  zu den Auswirkungen der Sperre Rastatt für die SBB Cargo Güterverkehrstochter ChemOil.

Medienschaffende werden gebeten, sich für konkrete Kennzahlen zu Trassenkapazitäten, Fahrplänen und Informationen zu Ersatzkonzepten direkt an die Medienstelle der Deutschen Bahn DB zu wenden.  Kontakt: http://www.bahn.de/presse

Auswirkungen auf den Personenverkehr

Strecke Zürich–Stuttgart seit dem 6. September wieder befahrbar
Auf der Strecke Zürich–Schaffhausen–Singen–Stuttgart konnten die Bauarbeiten auf deutschem Gebiet abgeschlossen werden. Der Streckenabschnitt Horb–Böblingen kann seit dem 6. September wieder befahren werden. Das Umsteigen auf Bahnersatzbusse entfällt auf dieser Strecke und die Züge Zürich–Stuttgart verkehren wieder durchgehend. Bis und mit dem 2. Oktober 2017 bleiben auch weiterhin Verstärkungswagen wegen des zusätzlichen Fahrgastaufkommens auf der Umleitungsstrecke Zürich–Stuttgart im Einsatz.

Reisende aus der Ostschweiz und dem Grossraum Zürich benützen mit Vorteil die zweistündlich verkehrenden Direktverbindungen Zürich–Stuttgart.

Link Reiseempfehlung als PDF: 170905_Reiseempfehlung_Deutschland

Fernverkehr via Basel nach Deutschland bis 2. Oktober 2017
Die ICE Verbindungen Interlaken Ost–Karlsruhe–Frankfurt (M)–Berlin Ostbahnhof, die ICE Chur–Zürich–Karlsruhe–Frankfurt(M)–Hamburg Altona und ICE Basel SBB–Köln–Dortmund/Amsterdam sind vom Unterbruch betroffen. Ebenso die EC-Linie Interlaken Ost/Zürich HB–Basel SBB–Dortmund–Hamburg.

Die Züge des Fernverkehrs aus Norden enden in Karlsruhe oder Rastatt, aus Richtung Schweiz in Baden-Baden. Dazwischen verkehrt ein Bahnersatzverkehr im Shuttlebetrieb. Es muss mit mindestens 60 Minuten Reisezeitverlängerung gerechnet werden. Sitzplatzreservierungen zwischen der Schweiz und Deutschland sind derzeit nicht möglich.

Auswirkungen für Kunden in der Schweiz
Alle Verbindungen nach Deutschland beginnen und enden in Basel SBB mit Anschluss an den übrigen Fernverkehr. Es besteht eine stündliche ICE-Verbindung Basel SBB–Baden-Baden. Ein Busersatz zwischen Baden-Baden und Rastatt ist eingerichtet. In Rastatt besteht Anschluss an den Fernverkehr Richtung Karlsruhe/Frankfurt/Köln/Hamburg/Berlin.

Alle innerschweizerischen ICE-Verbindungen wurden durch SBB Züge ersetzt. Damit die ICE für den Pendlerverkehr Basel SBB–Baden-Baden eingesetzt werden können. In der Schweiz kommt es zu keinen Zugausfällen, es verkehren jedoch andere Zugskompositionen anstelle der ICE-Züge. 

Die Spätverbindung mit Zug 208, Basel SBB ab um 23.13 Uhr fällt aus. Anstelle davon besteht eine Ersatzverbindung, Basel SBB ab bereits um 22.15 Uhr mit Umstieg in Baden-Baden.

Veloverlad und Bahnersatzbusse
Der Veloverlad ist derzeit leider nicht möglich, da die DB nicht garantieren kann, dass die Velos im Bus transportiert werden können.

Nachtzüge von und nach Hamburg
Der Nachtzug Zürich–Berlin–Hamburg fällt aus. Es besteht eine Ersatzverbindung mit Sitzplatzwagen, auf welcher jedoch aufgrund des Unterbruchs mehrfach umgestiegen werden muss. Die ersten Nachtzüge verkehren in der Nacht 1./2. Oktober wieder zwischen der Schweiz und Deutschland und umgekehrt.

SBB GmbH Deutschland
Die Linien S5/S6 der SBB GmbH Deutschland von Basel SBB nach Weil am Rhein bzw. nach Zell im Wiesental sind vom Streckenunterbruch nicht betroffen. Die Züge verkehren gemäss Fahrplan.

Regionalverkehr DB
Ausfälle Regionalverkehr zwischen Rastatt und Baden-Baden. Bahnersatzverkehr im Shuttlebetrieb.

 

Bahnersatzbusse im Einsatz
Für Reisende verkehren Bahnersatzbusse im 6-Minuten-Takt. Ein Linienplan kann unter dem unten stehenden Link heruntergeladen werden.

Linienplan Bahnersatzbusse DB im Raum Rastatt

 

Aktuelle Bahnverkehrsinformation
Reisende sind gebeten, den www.sbb.ch/fahrplan zu beachten. Ab dem 27. September wird auch der reguläre Fahrplan ab dem 2. Oktober 2017 wieder abrufbar sein. Aktuelle Informationen sind auch auf der Bahnverkehrsinformationsseite www.sbb.ch/railinfo oder direkt auf der Webseite der Deutschen Bahn DB unter www.bahn.de/aktuell abrufbar.

Rückerstattungen
Reisenden, welche ihre Reise nicht antreten möchten, wird der Fahrausweis rückerstattet. Rückerstattungen bei der SBB sind ohne Gebühren möglich. Es werden nur Bahnleistungen zurückerstattet, also keine Hotelübernachtungen und weitere Drittleistungen.

Reise-Video: Wie man derzeit von der Schweiz nach Frankfurt kommt

Die Reise aus der Schweiz nach Deutschland ist auch nach dem Unterbruch in Rastatt möglich. Ein SBB Mitarbeiter hat am 21. August 2017 die sonst durchgehende ICE-Fahrt von Olten nach Frankfurt mit allen Ersatzverbindungen unternommen und sein Reiseerlebnis samt Umstieg auf den Schienenersatzverkehr in einem kurzen Video festgehalten.

Betroffen sind die Züge diverser ICE-Linien, EC-Linien, Nightjet-Verbindungen, der Regionalverkehr der DB AG sowie der Güterverkehr.

Die Reise nach Deutschland ist weiterhin möglich. Es ist ein Schienenersatzverkehr zwischen Baden-Baden und Rastatt eingerichtet. Kunden müssen mit einer Reisezeitverlängerung von mindestens 60 Minuten rechnen.

Die Bauarbeiten auf der möglichen Umleitungsstrecke der Gäubahn von Stuttgart sollen nach neuester Prognose frühzeitig am 6. September 2017 abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt steht die Strecke auch im Raum Böblingen wieder zur Verfügung.

 

 

14 Kommentare zu “Rheintalsperre: Ab 2. Oktober wieder offen

  1. Danke für die gute Organisation zwischen Karlsruhe und Basel. Wir kamen trotz Umsteigens und Bahnersatzbus gut vorwärts. Informationen waren gut.

  2. Unsere Rückreise von Frankfurt aus wurde in Karlsruhe abrupt beendet. Startzeit 12.03 Uhr Zielankunft Winterthur (via Konstanz) 21.57 Uhr zwischen diesen Zeiten lag das nackte Chaos von Panik (im Zug von Baden Baden nach Offenburg wurde nach Rauchentwicklung zuerst per Durchsage an den Lokführer informiert, nachher wurden die Passagiere des total über füllten Zuges gebeten den Zug zu verlassen.)
    In Karlsruhe, Raststatt sowie in Baden Baden mangelte es an Informationen, Leitung und Betreuung. Die Überforderung auch die nicht deutlichen kaum hörbaren Durchsagen machte die Reisenden wütend. Die wenigen Ersatzbusse wurden in Raststatt gestürmt ohne Rücksicht auf ältere oder beeinträchtigte Menschen, dies gibt mir noch heute Sonntag sowas zum Denken und macht mich extrem traurig. Hoffentlich entsteht nach diesen Vorkommnissen ein Notfallkonzept, dass so richtig verhebt. Ich wünsche es der DB weil ich immer gerne diese Strecke bereise. Im Nachhinein bin ich dankbar mit meiner ü80 Jährigen Mutter heil nach Hause gekommen zu sein und hoffe, dass es für die anderen Reisenden auch der Fall war.

    1. Ich bin völlig zufrieden mit dem Ersatzkonzept. Selbst die Nachtverbindung IC 209 von Hamburg nach Zürich (nur bis Karlsruhe) hat hervorragend funktioniert, trotz der 40-minütigen Verspätung in Karlsruhe. Im Zug wurde über die nächste Reisemöglichkeit nach Baden-Baden informiert, also rein in den nächsten RE nach Rastatt und der eine Bus, der auf uns gewartet hat, hat vollkommen ausgereicht, um die Fahrgäste nach Baden-Baden zu bringen. Der weiterführende ICE stand zu dem Zeitpunkt schon bereit. Auch der Rückweg war kein Problem trotz eines recht vollen ICEs bis Baden-Baden. In nur 5 Bussen konnten alle Fahrgäste abtransportiert werden und es kamen noch weitere Busse, die gar nicht mehr benötigt wurden. Wer etwas älter und weniger mobil sein sollte, dem ist geraten zu warten und einen der späteren Busse zu nehmen. Es sind zwar Zeiten in den Fahrplanauskünften für die Busse hinterlegt, doch sie fahren, wenn sie benötigt werden und entsprechend fahren durchaus auch halbvolle Busse. Also ein Lob an das Konzept.

      Leider ist eine Umleitung der IC-Züge Zürich – Singen – Stuttgart über das Murgtal nach Karlsruhe nicht möglich. Erstens ist die Strecke recht gut von der Stadtbahn Karlsruhe befahren, womit bei dieser eingleisigen Strecke nicht mehr viel Kapazität besteht. Zweitens befindet sich hinter Freudenstadt in Richtung Rastatt eine Steilstrecke, die mit einem IC nicht ohne weiteres befahren werden kann. Selbst die Stadtbahntriebwagen der AVG müssen speziell ausgerüstet sein, um dort fahren zu dürfen.

      1. Leider muss ich in einem Punkt widersprechen:

        Von Nord nach Süd steht der Zug in Baden-Baden nach Ankunft der Busse bereit. Leider auf Gleis 4, so dass man runter, durch den Tunnel und wieder rauf muss.

        In Rastatt ist das zwar schöner gelöst, dass die Busse und der ICE quasi am gleichen Bahnsteig halten, aber der Bahnsteig ist nicht auf den ICE hin ausgerichtet und es gibt für ältere und behinderte keine Hilfen, um die unterste Stufe zu überwinden, die recht hoch ist. Die Bahn-Mitarbeiter haben nicht eingegriffen, sondern zugeguckt, wie die Fahrgäste untereinander sich helfen. Von Süd nach Nord wartet man je nach Bus zwischen 15-30 Minuten auf den Zug, der aus Richtung Norden eintrifft. Im Moment geht es, weil es warm und trocken ist, aber mal gucken, wie es weitergeht, wenn es jetzt naß und kühl wird.

  3. Guten Tag, wegen des Unterbruchs der Route via Zürich-Schaffhausen-Stuttgart enden die Eurocity-Züge derzeit in Horb. Warum verlängert man nicht die Fahrt nach Karlsruhe über das Murgtal und umgeht so auch den Unterbruch in Rastatt. So hätte man wenigstens eine Linie, die weniger mobilen Fahrgästen entgegenkommt.
    Beste Grüsse

    1. Das wird wg. der Steilstrecke zwischen Freudenstadt (Stadt) und Baiersbronn nicht gehen. In früheren Zeiten musste bei längeren Zügen (ab 4 Wg.) stets eine zusätzliche Brems- bzw. Schublok aus Sicherheitsgründen angekoppelt werden.

  4. Gibt es eine Alternative? Vielleicht.
    Wenn man fahren kann über französisches Gebiet, ein Kraftakt.
    Wenn es geht wenigstens ein paar Züge.
    Strecke : Basel- Appenweier- Kehl- Strassbourg- Hoenheim – La Wantzenau-
    Drusenheim- Roeschwoog- Berg(Pfalz)-Worth am Rhein (vermute Lok wechsel)
    Karlsruhe Knielingen -Beiertheim Bulach. Vermutlich noch Strecke nur mit Diesel.
    Das war nur so eine Idee
    Wünsche noch eine schöne Woche
    Gruss E.Bucher

    1. Alles ist doch TÜV geprüfte Deutsche Wertarbeit. Da ist weder CDU noch SPD oder wie sie alle heissen mögen veranwortlich, sondern Kurzsichtigkeit, Hochmut und Unvermögen.

  5. Ich/wir (10 Personen) waren am vergangenen Weekend (Sa./So. 16.9./17.9.) in Mainz und mussten ebenfalls auf den Bahnersatz umsteigen (Hin- und Rückweg). Es hat uns alle sehr beeindruckt, wie der gesamte Wechsel vom Zug auf Bus und umgekehrt organisiert war. Ein grosses Kompliment an alle beteiligten Personen und auch ein Dankeschön für deren Einsatz. Selbstverständlich hatte es ewige „Nörgeler“, Besserwisser und „Stressbolzen“ darunter. Ab diese waren zum Glück in der absoluten Minderzahl und ganz einfach nicht beachtbar. Die Verspätung hielt sich für diese logistische Herausforderung in Grenzen und die Reise war trotzdem angenehm. In der Hoffnung, dass dieses Nadelöhr bis am 2. Oktober 2017 beseitigt ist ein Dankeschön an alle.

  6. Es ist traurig, wie im modernen Europa, sprich EU & Co, nur alte Strukturen und Traditionen weitergepflegt werden. Ich kann SBB Cargo nicht verstehen, dass sie nur! auf Deutschland (Rheintal) baute und die elsässer Linien wohl zuerst aus einem Dornröschschlaf geweckt werden mussten zwecks Optimierung. Für die SNCF scheint es wohl wenig attraktiv, mit der Güterfernverkehr langfristig GELD zu verdienen.
    Versorgungssicherheits-Grundsatz: zwei verschiedene Lieferanten bieten mehr Stabilität als ein einzelner alleine.
    Ich vermute eine schwache Bereitschaft der SBB-Disponenten, französisch sprechen zu müssen oder wollen oder können.

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