Totalsperre Frauenfeld–Weinfelden: Neun Tage statt 600 Nächte

Die SBB erneuert zwischen Frauenfeld und Weinfelden die Fahrleitung. Deshalb ist die Strecke vom 29. Juli bis am 6. August 2017 für den gesamten Zugverkehr gesperrt. Alle Züge fallen aus und werden durch Bahnersatzbusse ersetzt. Dank der Totalsperre während neun Tagen können die Arbeiten effizient ausgeführt und die Auswirkungen auf die Reisenden minimiert werden. Ohne Totalsperre würden die Arbeiten rund 600 Nächte in Anspruch nehmen.

Damit die Züge auch in Zukunft sicher und pünktlich ihr Ziel erreichen, bedarf die intensiv benutzte Bahninfrastruktur der SBB einer zuverlässigen Instandhaltung. Die Fahrleitung zwischen Frauenfeld und Weinfelden hat ausgedient und muss ersetzt werden. Die SBB führt während neun Tagen die nötigen Bauarbeiten durch: Zwischen dem 29. Juli und dem 6. August 2017 fallen sämtliche Züge (IC, IR, S8, S30) auf dem Abschnitt Frauenfeld–Weinfelden durchgehend aus.

Ausgeklügeltes Ersatzkonzept

Anstelle der Züge fahren verschiedene Bahnersatzbusse:

  • Abschnitt Frauenfeld–Weinfelden mit Halt an allen Stationen
  • Abschnitt Frauenfeld–Weinfelden ohne Halt
  • Abschnitt Frauenfeld–Kreuzlingen ohne Halt

Hier findet sich der Liniennetzplan mit den Bahnersatzbussen zum Download.

Die Reisezeit verlängert sich je nach Start und Ziel um bis zu 30 Minuten. Die SBB rät Kunden, vor Abfahrt die geplante Verbindung im Online-Fahrplan (www.sbb.ch/fahrplan) zu prüfen und bei Fragen den Rail Service 0900 300 300 (CHF 1.19/Min.) zu kontaktieren.

An den Bahnhöfen Frauenfeld, Weinfelden und Kreuzlingen helfen Kundenlenker beim Umsteigen und bei Fragen gerne weiter. Die SBB und ihre Partner setzten alles daran, die Einschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren und bitten die Betroffenen um Verständnis.

Effizientes Bauen dank Streckensperrung

Die Bauarbeiten finden während der Sommerferien statt, damit weniger Kunden von den Einschränkungen betroffen sind. Während der Totalsperre kann die SBB die notwendigen Grossmaschinen konzentriert einsetzen und die Arbeiten in kürzerer Zeit erledigen. Würden die Arbeiten nur nachts stattfinden, würden sie rund 600 Nächte dauern.

Dank der kürzeren Gesamtbauzeit reduzieren sich die Projektkosten um rund 20 Prozent auf 13 Millionen Franken. Um Ressourcen effizient einzusetzen und die Auswirkungen auf die Reisenden zusätzlich zu minimieren, bündelt die SBB Bauarbeiten wo immer möglich. So wird die Totalsperre genutzt, um gleichzeitig in Weinfelden die neue Personenunterführung West einzubauen.

Mehr Informationen finden Sie unter www.sbb.ch/frauenfeld-weinfelden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.