Bahnstrecken im Tösstal und Glarnerland nach Hangrutschen wieder offen

Update 5. Januar, 12.00 Uhr Uhr: Nach den starken Regenfällen haben sich im Tösstal am Donnerstagabend erneut Hangrutsche ereignet. Die Bahnstrecke war bis Betriebsschluss unterbrochen. Am Freitag konnte der Bahnverkehr durchs Tösstal wieder normal aufgenommen werden. Ein weiterer Hangrutsch verschüttete das Bahngleis im Glarnerland. Dort dauerte der Unterbruch bis am Freitag Mittag.

Kurz vor 18.30 Uhr fuhr eine S26 zwischen Wald und Gibswil in einen Hangrutsch. Der Zug wurde vom Lösch- und Rettungszug aus Rapperswil nach Gibswil abgeschleppt, wo die Reisenden am Perron aussteigen konnten. Verletzt wurde niemand. Rund 10 Minuten später löste sich zwischen Gibswil und Fischenthal ein zweiter Hangrutsch. Die Bahnstrecke wurde gesperrt, es verkehrten Ersatzbusse ab 19.30 Uhr zwischen Fischenthal und Rüti. Der Bahnverkehr wurde am Freitag um 5 Uhr wieder normal aufgenommen.

Bereits am Silvestermorgen waren zwischen Wald und Gibswil einige wenige Kubikmeter Erde aus dem steilen Waldstück abgerutscht und hatten das Gleis teilweise verschüttet.

Ebenfalls am frühen Donnerstagabend ereignete sich ein Hangrutsch zwischen Luchsingen-Hätzingen und Diesbach-Betschwanden. Die Bahnstrecke Schwanden – Linthal war seit 17 Uhr für den Bahnverkehr unterbrochen, es verkehrten Ersatzbusse. Der Bahnverkehr konnte am Freitag um 12 Uhr wieder aufgenommen werden.

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