Olten–Bern/Solothurn: Längere Reisezeiten wegen Unterhalt der Bahn-2000-Strecke

Die Bahn-2000-Strecke Mattstetten–Rothrist und der von ihr abzweigende Streckenast Wanzwil–Solothurn sind am kommenden Wochenende, vom Samstag, 5. August, 1 Uhr, bis Montag, 7. August, 5.55 Uhr, für den Bahnverkehr durchgehend gesperrt. Zudem ist die Strecke während einzelner Nächte im August und September gesperrt. Genaue Informationen zu den Arbeiten und ihren Auswirkungen auf den Fahrplan sind auf folgender Webseite aufgeführt: www.sbb.ch/bahn-2000-strecke

Die Personen- und Güterzüge fahren während der Sperre über die Stammlinien via Burgdorf und via Oensingen. Reisende von Bern Richtung Olten, Zürich HB, Basel SBB, Luzern oder umgekehrt rechnen rund 10 bis 15 Minuten mehr Reisezeit ein. Je nach Zieldestination verlängert sich die Reisezeit um bis zu 30 Minuten. Reisende von Biel/Bienne nach Solothurn, Olten, Zürich HB oder umgekehrt benötigen etwa vier Minuten mehr Reisezeit.

Um die zusätzlichen Fernverkehrszüge auf der Stammlinie via Burgdorf besser neben den Regionalverkehrszügen vorbei führen zu können, fahren die S23-Züge (Baden–Aarau–Olten–Langenthal) ab Rothrist in Richtung Langenthal acht Minuten später als gewohnt ab. Der Online-Fahrplan auf www.sbb.ch und auf der SBB-Mobile-App ist angepasst. Bei den S44-Zügen (Sumiswald-Grünen–Burgdorf–Bern–Thun) ab Burgdorf in Richtung Bern können ebenfalls Verspätungen entstehen.

Grund für die Sperren sind Unterhaltsarbeiten für eine pünktliche und sichere Bahn.

Effizienter Unterhalt für eine zuverlässige Bahn-2000-Strecke

Regelmässige Unterhaltsarbeiten sind unverzichtbar, damit die Züge auch in Zukunft sicher unterwegs sind und pünktlich ankommen. Das gilt auch für die Bahn-2000-Strecke Mattstetten–Rothrist (auch Neubaustrecke NBS genannt) und den von ihr abzweigenden Ast Wanzwil–Solothurn (auch Ausbaustrecke ABS genannt). Die beiden Hochgeschwindigkeitsstrecken sind Teil der Non-Stop-Linien Olten–Bern und Olten–Solothurn.

Insgesamt hat die SBB für den diesjährigen Unterhalt auf den beiden Strecken Sperren während rund 40 Nächten, sechs Wochenenden und einmal mittags eingeplant. Die Bauteams führen unter anderem gebündelt verschiedene, regelmässig wiederkehrende Unterhaltsarbeiten aus. Während diesen nehmen bis zu 100 Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen Kontrollen an technischen Komponenten vor und halten Gleis-, Fahrleitungs-, Telekom- und Sicherungsanlagen instand. Zudem werden die Zugbeeinflussungsanlagen und das Bahnmobilfunksystem GSM-R gewartet.

Je besser die Pflege der Infrastruktur ist, desto weniger rasch wird sie abgenutzt. Das bedeutet weniger Schäden, längere Lebensdauer, tiefere Kosten, mehr Pünktlichkeit, mehr Sicherheit und eine sanftere, geräuschärmere Fahrt. 2016 investierte die SBB rund 1,4 Milliarden Franken in die Erneuerung des Schienennetzes. Dazu kamen Unterhaltsarbeiten im Umfang von rund 700 Millionen Franken. Weitere Informationen: www.sbb.ch/bahn-2000-strecke

Ein Kommentar zu “Olten–Bern/Solothurn: Längere Reisezeiten wegen Unterhalt der Bahn-2000-Strecke

  1. Die Reisezeitverlängerung beträgt für Relationen, bei denen ein Endpunkt nur im Stundentakt verkehrt, 60 Minuten. Es ist schönfärberisch und zynisch, wenn die SBB von 15 Min spricht und empfiehlt, besser 30 Min längere Reisezeit einzuplanen.

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