Basel: Mit dem Meret Oppenheim Hochhaus hoch hinaus

Der Bau des Meret Oppenheim Hochhauses ist auf Kurs. Der Rohbau des 25-stöckigen Gebäudes steht. Nach der gestrigen Aufrichte konnten Medienschaffende heute das neue Wahrzeichen südlich des Bahnhofs Basel SBB besichtigen. Ein Augenschein.

Auf dem Baufeld B des Basler SüdParks baut die SBB derzeit das Meret Oppenheim Hochhaus, kurz MOH. Es befindet sich direkt neben dem Bahnhof Basel SBB. Die SBB trägt mit diesem Bau einen wichtigen Teil zur Aufwertung und Neugestaltung der „Rückseite“ des Bahnhofs Basel SBB bei.

Das Gebäude ist im Rohbau fertig. Nun erfolgt der Innenausbau. Blick von der Musterwohnung im 6. OG nach unten.

Am 14. Februar 2018 wurde im 25. Obergeschoss die letzte Decke errichtet und somit ein wichtiger Meilenstein des Baus erreicht. Seit der Aufrichte am 19. April 2018 ist der Rohbau abgeschlossen, die Innenausbauarbeiten sind auf Kurs.

Heute haben Regierungsrat Hans-Peter Wessels und Alexander Muhm, Leiter Development bei SBB Immobilien, rund ein Dutzend Journalisten durch den Rohbau geführt.

Regierungsrat Hans-Peter Wessels und Alexander Muhm, Leiter Development SBB Immobilien, zeigen den Medienschaffenden eine Musterwohnung im 6. OG.

Das Hochhaus ist mit einem Sonnenschutz aus beweglichen Fassadenelementen ausgestattet. Die Mieter können diese nach ihren Bedürfnissen individuell einstellen, wodurch sich das Erscheinungsbild der Fassade ständig verändert.

Wahrzeichen mit spektakulärer Aussicht

Je höher die Wohnungen gelegen sind, desto spektakulärer wird die Aussicht, die sie bieten.

Davon konnten sich die Medienschaffenden gleich selber ein Bild machen. Bei prächtigem Kaiserwetter fuhren die schwindelfreien Anwesenden mit dem Fassadenlift aufs Dach des MOH, von wo sie die Aussicht über ganz Basel genossen.

Die Aussicht auf die Stadt Basel ist spektakulär. Blick vom Dach des MOH.

Das Meret Oppenheim Hochhaus wurde vom renommierten Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfen. Es soll zu einem prägenden Merkmal des Quartiers werden. Das 80 Meter hohe Gebäude ist ab Februar 2019 bezugsbereit.

Der Basler Baudirektor Wessels würdigte dabei «die städtebauliche Bedeutung des Meret Oppenheim Hochhauses.» Alexander Muhm betonte den Stellenwert Basels für SBB Immobilien: «Basel gehört zu unseren Top-3-Standorten.»

Auch Regierungsrat Wessels und A. Muhm von SBB Immobilien gefällt die Aussicht vom Dach des Meret Oppenheim Hochhauses.

Die über 25‘200 Quadratmeter Nutzfläche teilen sich 153 Wohnungen (davon zahlreiche noch verfügbar), Büro- und Gastronomieflächen.  Vom 1. bis 3. OG und in Teilen des  Erdgeschosses hat sich das SRF eingemietet. Im 4. und 5. OG sind noch diverse Büroflächen verfügbar.

Meret Oppenheim Platz wird zum Begegnungsort

Der Name Meret Oppenheim ist in Basel bereits bestens bekannt. Der ans MOH angrenzende Platz und die Strasse wurden nach der renommierten deutsch-schweizerischen Künstlerin benannt. Der Platz wird grundlegend erneuert und begrünt und so zum Begegnungs- und Aufenthaltsort. Zahlreiche Bäume werden ihn gegen die Meret-Oppenheim-Strasse hin abschirmen. Angrenzend an diesen natürlichen „Filter“ kommt das zentrale Element des Platzes zu liegen: Ein runder Brunnen mit 19 Metern Durchmesser. Dessen breiter Sitzrand wird zum Verweilen einladen.

Der Rohbau steht, eingepackt in die Fassadenhülle. Nun erfolgt der Innenausbau.

Im Zentrum des Brunnes wird eine Reproduktion der Skulptur „Spirale (der Gang der Natur)“ an die mit Basel verbundene Künstlerin erinnern. Dadurch wird ein direkter Bezug zur Namensgeberin des Platzes geschaffen. Zusätzlich belebt wird der Platz durch das vegane/vegetarische Restaurant tibits mit seinem zum MOP ausgerichteten Aussenbereich.

Der Meret Oppenheim Platz wird bis im Frühjahr 2019 neugestaltet und dann das südliche Eingangsportal zum Bahnhof Basel SBB bilden.

Weitere Informationen: moh-basel.ch / Projektseite MOH

Illustrationen: SBB Mediacorner